Immobilien-Fonds Ausland
Konzept
Auslands-Immobilien-Fonds sind eine Sonderform geschlossener Immobilien-Fonds. Hierbei werden steuerliche Freibeträge oder/und geringere Steuersätze in den jeweiligen Investitionsländern für den Anleger genutzt.
Durch die Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung zwischen Deutschland und den ausländischen Staaten, in denen sich die jeweiligen Immobilien des Fonds befinden, kann die Besteuerung der Erträge gegenüber vergleichbaren Inlandsimmobilien für einen Anleger deutlich gesenkt werden. Innerhalb Deutschlands unterliegen die erzielten Erträge lediglich dem sogenannten Progressionsvorbehalt.
Ausländischen Immobilienmärkten werden zum Teil sehr gute Zukunftsaussichten prognostiziert. So sind oftmals die Renditen von Immobilien im Ausland höher. Fonds mit Immobilien in den Euro-Ländern, den USA wie in Australien, aber auch in einigen Ländern des europäischen Ostens, werden generell als besonders zukunftsträchtig eingeschätzt.
Im Geltungsbereich des EURO gibt es keine Währungsrisiken, aber auch keine Währungschancen. Außerhalb der EURO-Länder kann sich das Ergebnis durch mögliche Währungsschwankungen verändern.
Der stark zunehmende Trend bei Auslandsimmobilien führt zu einem stärkeren Vergleich von Lage, Nutzungskonzept und Mieterstruktur des Objektes in den Wirtschaftsregionen. Im Rahmen der Streuung empfiehlt sich gebenenfalls auch ein Mix von Investitionen in verschiedenen Ländern.



